Ob du eine Hundehaftpflicht haben musst, hängt in Deutschland vom Bundesland ab. In einigen Ländern gilt die Pflicht für jeden Hund, in anderen nur für bestimmte Rassen oder besondere Fälle.
Die 6 Pflicht-Bundesländer
In diesen Bundesländern ist die Hundehaftpflichtversicherung für jeden Hundehalter gesetzlich vorgeschrieben:
- Berlin — Pflicht seit 2012
- Hamburg — Pflicht seit 2006
- Niedersachsen — Pflicht seit 2011
- Sachsen-Anhalt — Pflicht seit 2009
- Schleswig-Holstein — Pflicht seit 2016
- Thüringen — Pflicht seit 2011
In diesen Ländern musst du den Nachweis in der Regel bei der Anmeldung deines Hundes vorlegen.
Was ist mit den anderen Bundesländern?
In den übrigen Bundesländern gilt die Pflicht oft nur für sogenannte Listenhunde oder nach bestimmten Vorfällen. Welche Hunde genau gemeint sind, unterscheidet sich von Land zu Land.
Was passiert ohne Hundehaftpflicht?
Ohne Versicherung zahlst du Schäden deines Hundes selbst. Das kann bei einem kleinen Sachschaden noch überschaubar sein, bei einem Unfall aber schnell sehr teuer werden. Genau deshalb haben viele Halter auch ohne gesetzliche Pflicht eine Hundehaftpflicht.
Sonderregeln für Listenhunde
Für Listenhunde gelten oft strengere Regeln. Dazu können höhere Versicherungssummen, Leinen- oder Maulkorbvorgaben und zusätzliche Nachweise gehören. Entsprechend sind die Tarife meist teurer.
Hundehaftpflicht finden
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