GOT — Gebührenordnung für Tierärzte erklärt

Einfach erklärt, warum Tierarztkosten unterschiedlich hoch ausfallen und was die GOT damit zu tun hat.

Die GOT ist vereinfacht gesagt die Preisliste, nach der Tierärzte in Deutschland abrechnen. Sie legt fest, in welchem Rahmen eine Behandlung kosten darf. Seit der Überarbeitung 2022 sind viele Rechnungen deutlich teurer geworden als früher.

Wie funktioniert der Satzrahmen?

Für jede Behandlung gibt es einen Grundwert. Je nach Aufwand darf der Tierarzt dann mehr oder weniger davon abrechnen:

  • 1-facher Satz: Die günstigste Variante. Das kommt eher bei sehr einfachen Fällen vor.
  • 2-facher Satz: Das ist ungefähr der normale Bereich für viele Behandlungen im Alltag.
  • 3-facher Satz: Wird oft genommen, wenn es aufwendiger, schwieriger oder zeitintensiver wird.
  • 4-facher Satz: Das ist die Obergrenze. Sie spielt vor allem im Notdienst, nachts oder am Wochenende eine Rolle.

Was hat sich 2022 geändert?

2022 wurde die GOT zum ersten Mal seit vielen Jahren grundlegend angepasst. Für Hundehalter waren vor allem diese Punkte spürbar:

  • Viele Leistungen wurden teurer, manche sogar deutlich.
  • Für den Notdienst gibt es seitdem einen festen Zuschlag.
  • Moderne Untersuchungen wurden besser in die Liste aufgenommen.
  • Schon einfache Basisleistungen kosten heute mehr als früher.

Warum du die GOT kennen solltest

Wenn du die GOT grob kennst, erschrecken dich Tierarztrechnungen weniger. Du kannst besser verstehen, warum ein Termin in der Tierklinik teurer ist als ein normaler Besuch am Vormittag. Beim Thema Versicherung hilft dir die GOT außerdem dabei, Tarife besser einzuordnen.

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Versicherungen bei Tierarztkosten verstehen

Wenn du nach der GOT einen einfacheren Überblick zu OP- und Krankenversicherung suchst, findest du ihn hier.

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